Fortbildungsinstitut für die Pädagogische Praxis e.V.
Selbstdarstellung
Der FiPP e. V. ist ein freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe und Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband. In neun Berliner Bezirken arbeitet der Verein für Kinder, Jugendliche und ihre Familien in Kindertagesstätten, Einrich-tungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, in Projekten an Schulen, in der Berufsorientierung sowie unterschiedlichen Modellprojekten.

Als Träger von 21 Kindertagesstätten legt FiPP e.V. Wert darauf, Kinder möglichst individuell in ihrer Entwicklung zu fördern und dabei eng mit Eltern zusammenzu-arbeiten. Durch das Modellprojekt „Werkstatt Kindliche Entwicklung“ hat FiPP Ansätze der britischen Early Excellence Centres in der Kita Hasenburg erprobt. Der Ansatz, Kinder in ihrer individuellen Lernmotivation zu fördern, die Zusammenarbeit von Eltern und Erzieher/-innen in Bildungsfragen zu stärken und ein Familienzentrum mit Bildungsangeboten für Eltern aufzubauen, wird nun auch in andere Kinder-tagesstätten übertragen.

In den Einrichtungen der offenen Arbeit bietet FiPP e.V. Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 14 Jahren Freiraum und Unterstützung für die Umsetzung eigener Ideen und zur sinnvollen Freizeitgestaltung.

In den Schülerclubs, Schulstationen und Schulhorten arbeitet der Verein eng mit Schulen zusammen. FiPP ist seit Jahren Partner für kooperative Schulentwicklung im Interesse der Kinder und Jugendlichen. Derzeit erschließt er das Modell der „Lerninsel“ für Grund- und Oberschulen. In Zusammenarbeit mit Oberschulen entwickelt der Verein Modelle für einen erfolgreichen Übergang von der Schule in den Beruf.
„Es ist schön in einer Gruppe von engagierten Menschen zu arbeiten. Die Energie, die man hinein gibt, kommt mehrfach zurück und macht deutlich: Und sie bewegt sich doch!“
Dr. Hartmut Wedekind in Bezug auf die Entwicklung des Netzwerkes Berliner Lernwerkstätten

© ImageState
Lerninseln. Auf dem Weg zur kooperativen Ganztagsschule
Teilvorhaben 3
Lerninseln sind Orte in der Schule, die Kinder, Pädagoginnen und Pädagogen, Eltern, Nachbarn und andere Menschen zum eigenständigen Lernen anregen. Faktisch haben Lerninseln in ihrer Gestaltung eine große Nähe zu Lernwerkstätten: es geht um ein offenes Lernarrangement, das selbst gesteuertes, entdeckendes Lernen ermöglicht und fördert.

Die Erfahrungen bei der Umsetzung des Teilvorhabens 3 und der Einrichtung von Lerninseln an unterschiedlichen Schulen werden zusammengefasst und als interessante, nachnutzbare Produkte bzw. Leistungen angeboten: Beratung zum Aufbau von Lerninseln (Aufbau, Prozess, Fundraising); Workshops zu „Entdeckendem Lernen“ sowie eine Zukunftswerkstatt mit Schülerinnen und Schülern zum Start einer Lerninsel. Eine Fortbildungsreihe zum Aufbau von Lerninseln wurde in Zusammenarbeit mit der Grundschulwerkstatt der HU entwickelt und erprobt.

Sie ist als offenes Angebot in das Netzwerk Berliner Lernwerkstätten integriert worden. Eine am Projekt beteiligte Schule bietet inzwischen selbst Workshops zum entdeckenden Lernen an. Andere sind dabei, ein Lernwerkstattprojekt gemeinsam mit einer Kita zu starten. Begleitet wird dieses u.a. durch die Lernwerkstatt der Kitas in Hohenschönhausen, die jetzt im Rahmen des Eigenbetriebes Kita auch für die Region zuständig ist.
Kontakt
Unsere Ansprechpartnerin ist:
Barbara Tennstedt
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